Was tun bei einer Verstopfung im Abfluss?
Verstopfte Abflüsse gehören zu den häufigsten Gründen, warum Leute einen Installateur anrufen. Dabei sind viele Verstopfungen selbst zu beheben — und die echten Fälle für den Profi leicht zu erkennen.
Erste Schritte: Was man selbst versucht
Sieb und Siphon reinigen: Das erste, was man tut. Haarsieb raus, Siphon unter dem Waschbecken aufschrauben, beides reinigen. Viele Verstopfungen sitzen genau dort und sind in 10 Minuten behoben.
Saugglocke: Klassisch und wirkungsvoll bei Verstopfern, die sich im Siphonbereich befinden. Über die Abflussöffnung setzen, dichten und mehrfach kräftig pumpen.
Abfluss-Spirale: Für Stopfer hinter dem Siphon. Spirale einführen, drehen, tiefer liegende Verstopfungen erreichen. Im Baumarkt für 10 bis 20 Euro erhältlich.
Heißes Wasser und Soda-Essig-Gemisch: Fett- und Seifenablagerungen können mit heißem Wasser und einer Soda-Essig-Mischung gelöst werden. 15 bis 30 Minuten einwirken lassen, dann durchspülen.
Wann der Installateur die richtige Entscheidung ist
- Mehrere Abflüsse betroffen: WC und Dusche gleichzeitig langsam oder verstopft — das gemeinsame Abwasserrohr ist blockiert. Nur mit professioneller Rohrreinigung lösbar.
- Rückstau: Wasser kommt aus einem Abfluss, wenn man einen anderen benutzt. Sofort stoppen und Installateur rufen.
- Kein Erfolg nach mehreren Versuchen: Wenn nichts hilft, sitzt das Problem tief oder es ist festes Material (Gegenstand, Fettablagerung über viele Jahre).
Hochdruckspülung vs. Spirale: Installateure verwenden entweder elektrische Rohrreinigungsspiralen oder Hochdruck-Wasserspülgeräte. Hochdruck ist besonders effektiv bei Fett- und Kalkablagerungen, Spiralen bei festen Objekten. Welches Verfahren besser passt, entscheidet der Techniker vor Ort.
Wann Verstopfungen in Leitungen gründlich vermieden werden können: Verstopfungen in Leitungen vermeiden. Was bei langsamen Abflüssen zu tun ist: Abfluss läuft langsam.
Rohrreinigung und Kanalreinigung Graz: Derigo Installations GmbH, 0316 57 24 57.
