Badsanierung im Altbau — was ist anders?

Altbau-Badsanierung in Graz — was ist zu beachten? Typische Herausforderungen und wie man sie richtig angeht.

In Graz gibt es viele Altbauten — Gründerzeitgebäude, Nachkriegsbauten und Wohnhäuser aus den 1960ern und 70ern. Eine Badsanierung in diesen Gebäuden unterscheidet sich deutlich von einer Sanierung im Neubau.

Alte oder marode Leitungen

In Gebäuden vor 1970–1980 bestehen Wasserleitungen oft noch aus Blei, verzinktem Stahl oder altem Kupfer. Diese Leitungen sind häufig verkalkt oder korrodiert. Eine Badsanierung ist oft eine gute Gelegenheit, diese Leitungen gleich mitzutauschen.

Fehlende oder unzureichende Abdichtungen

In Bädern vor den 1990ern fehlt oft eine ordentliche Feuchtigkeitssperre hinter den Fliesen. Das führt über die Jahre zu Feuchtigkeit im Mauerwerk. Eine fachgerechte Sanierung setzt eine neue, normgerechte Abdichtung voraus.

Unebene Wände und Böden

Altbauböden und -wände sind selten winkelig oder eben. Das macht das Verlegen großformatiger Fliesen aufwändiger. Ausgleichsmassen und Spachtelung sind oft nötig.

Schimmel und Feuchtigkeitsschäden

Besonders in schlecht belüfteten Altbaubadern ist Schimmelbefall hinter den Fliesen häufig. Vor der Neusanierung muss der Schimmel fachgerecht behandelt und die Ursache beseitigt werden.

Was das für den Preis bedeutet

Eine Badsanierung im Altbau kostet in Graz erfahrungsgemäß 15 bis 30 Prozent mehr als eine vergleichbare Sanierung in einem neueren Gebäude. Der genaue Mehraufwand lässt sich erst nach dem Abbruch beurteilen.