Badewanne oder Dusche — was ist besser?
Badewanne oder Dusche — die Frage stellt sich bei jeder Badsanierung. Die Antwort hängt nicht von einer universellen Empfehlung ab, sondern von konkreten Lebenssituation, Platzbedarf und Nutzungsgewohnheiten.
Was für die Dusche spricht
- Platzsparend: Eine Dusche benötigt deutlich weniger Grundfläche als eine Wanne. In kleinen Grazer Altbauwohnungen oft die einzige realistische Option.
- Wasserverbrauch: Eine 5-minütige Dusche verbraucht deutlich weniger Wasser als ein Vollbad.
- Schnelligkeit: Für den Alltag kühfristig genutzter. Die meisten Personen duschen täglich und nutzen die Wanne höchstens wöchentlich.
- Barrierefreiheit: Eine bodenebene Dusche ist die sicherere Lösung für ältere Personen und alle, die an ein zukünftiges Alter denken.
Was für die Badewanne spricht
- Entspannung: Für Vollbäder, Badezusatz, Kinder und das Wohlbefühlen gibt es keinen Ersatz.
- Kinder: Mit kleinen Kindern ist eine Wanne praktischer als eine Dusche.
- Immobilienwert: Manche Käufer sehen eine Wanne als Kaufkriterium — vor allem Familien.
Kombilösung
Es gibt Badewannen mit Duschaufsatz (Dusch-Badewanne) und walk-in-Duschbereiche, die neben einer Wanne eingebaut werden. Wenn Platz vorhanden ist (ab ca. 7 m² Badezimmer), lässt sich oft beides unterbringen. Das setzt allerdings eine durchdachte Planung voraus: Bad planen — Schritt für Schritt.
Empfehlung: Wer alleine oder zu zweit ohne Kinder lebt und das Bad für den nächsten Eigenbedarf saniert: Dusche. Wer Kinder hat oder das Objekt später verkaufen möchte: Wanne planen oder zumindest in der Raumplanung Platz für beides lassen.
Was die Entscheidung praktisch beeinflusst
Wenn eine Wanne bisher vorhanden war und Sie auf Dusche umstellen wollen: Der Abfluss muss neu gesetzt werden, der Boden neu gefliest. Das ist ein handwerklicher Aufwand, der sich aber gut in eine laufende Badsanierung integriert. Wie eine Badsanierung abläuft: Badsanierung — Ablauf.
Badsanierung Graz — Beratung und Planung: Derigo Installations GmbH, 0316 57 24 57.
